Erinnerungen an den Bau der Biggetalsperre und die Umsiedlung des Dorfes Sondern
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war der feierliche Beginn des Einstaus der Biggetalsperre. Die Arbeiten an der seit 1937 projektierten Talsperre hatten 1956 begonnen. Diese größte Talsperre Westfalens mit ihrem umfangreichen Touristikangebot prägt heute das Landschaftsbild und das südliche Sauerland insgesamt, und der Name Biggesee ist mittlerweile untrennbar vor allem mit der Stadt Olpe verbunden. Der Bau der Talsperre bedeutete aber gleichsam auch Verlust von Heimat für 2500 Menschen, deren Familien hier zum Teil seit Jahrhunderten ansässig gewesen waren, und der jahrhundertealten, gewerblich geprägten Kulturlandschaft des Biggetals zwischen Olpe und Attendorn. Das Stadtarchiv Olpe und der Heimatverein für Olpe und Umgebung e.V. erinnern hieran mit einer Vortragsveranstaltung.
Es referiert die Volkskundlerin und Museumswissenschaftlerin beim Hessischen Museumsverband e.V. in Darmstadt, Frau Heike Heinzel, zum Thema:
Heimat im Biggetal
Erinnerungen an den
Bau der Biggetalsperre und die
Umsiedlung des Dorfes Sondern
Zu dieser Veranstaltung am Donnerstag, dem 10. November 2005, um 19.30 Uhr in der Begegnungsstätte Altes Lyzeum in Olpe, Franziskanerstraße 8, sind alle Interessenten herzlich eingeladen.