Sonntag, 08. Mai 2016, Heimatkundliche Wanderung

 

 

Die Wandergruppe vor der St.-Georgius-Kirche in Neuenkleusheim

Die Wandergruppe vor der St.-Georgius-Kirche in Neuenkleusheim (Foto Gerhard Thiedig)

„Kirchen und Kapellen des Olper Landes“

Gemeinschaftswanderung des Heimatvereins Olpe und der SGV-Abteilung

mit Gerhard Burghaus, Tel. 02761 4857 Email gerhardburghaus@web.de

20 Mitglieder und Gäste konnten Gerhard Burghaus und Axel Stracke namens des Heimatvereins Olpe und der SGV-Abteilung Olpe zu einer Wanderung am Sonntag, den 8. Mai 2016 begrüßen.

Nach einer kleinen Verzögerung durch eine Panne am Sonderbus fuhren die Teilnehmer vom Wäscherinnenbrunnen auf der Bleichewiese in Olpe nach Oberveischede.

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis 25 Grad begleiteten die Wanderung, die von der St.-Luzia-Kirche zur Kapelle auf dem Renneberg, durch die ausgedehnten Wälder nach Fahlenscheid, dem höchst gelegenen Ortsteil der Kreisstadt, mit der St.-Josef-Kapelle führte. Von der Kapelle ging es zunächst durch einen alten Hohlweg und nach Überquerung der Straße in Richtung Hubertuskreuz, einem geschnitzten Kunstwerk des in den 1950er Jahren in Olpe wohnhaften Holzschnitzers Riemann. Wenige Minuten Fußweg waren von dort zum nahe gelegenen Naturschutzgebiet „Wacholderheide Kihlenberg“, dem größten dieser Art in der Region Bergisches Land/Sauerland zurückzulegen. Durch lichte Mischwälder wurde bald der Engelsberg, die höchste Erhebung (589 müM) in Olpe, mit den schönen Panoramablicken über das Olper Land und das Siegerland erreicht.. Weiter ging es zum Wanderparktplatz Graefenstein, wo eine Mittagsrast eingelegt wurde, durch das frische Grün des Buchenbestandes zur Marien-Kapelle in der Beismicke, in der sich alle zu einer kleinen Besinnung und einem gemeinsam gesungenen Marienlied versammelten. Durch den Wald ging es bergab zu den schönen Fachwerkhäusern (1800) in der Bramicke und zur Kirche in Neuenkleusheim mit den alten Grabsteinen auf dem Kirchhof. Bergauf führte nun der Weg vorbei an der Friedhofskapelle mit den schönen Buntglasfenstern und der ältesten Glocke im Pastoralverbund (um 1500) zum ehemaligen jüdischen Friedhof und von dort hinunter nach Grube Rhonard. Eine letzte Steigung, und die Wanderung wurde mit einer Einkehr in der SGV-Hütte bei kühlen Getränken, Kaffee und leckerem Kuchen beschlossen. 16 km und über 500 Höhenmeter waren geschafft!

Die Teilnehmer bedankten sich bei Gerhard Burghaus für die beeindruckende Wanderstrecke, seine Wanderführung und die mannigfaltigen Erläuterungen. Der Dank ging auch an Axel Stracke für die fachmännischen Erklärungen der baulichen Details.