Olper Geschichtsbrunnen am Kurköner Platz
Die Stadt Olpe und Umgebung im Wandel der Geschichte.
Altsteinzeit (Paläolithikum)
Erste Menschen betreten das westfälische Mittelgebirge (Balver Höhle, Neandertaler).
Der anatomisch moderne Mensch homo sapiens sapiens läßt sich nachweisen.
Mittelsteinzeit (Mesolithikum)
Spätestens jetzt wird das heutige Stadtgebiet von Olpe vom Menschen (Nomaden) betreten.
Jungsteinzeit (Neolithikum)
Erste seßhafte Bauern treten auf.
Bronzezeit
Vorrömische Eisenzeit (Hallstatt-, La-Tène-Zeit)
Wallburg Hofkühl bei Oberveischede
Römische Kaiserzeit
Rückgang der teilweise sehr dichten eisenzeitlichen Besiedlung auf „germanischen“ Druck. Klimaverschlechterung in der jüngeren Römischen Kaiserzeit
Völkerwanderungszeit und Beginn des Mittelalters
Sporadische Besiedlung des spärlich besiedelten Olper Raumes durch landsuchende Siedler – zum Teil wohl sächsischer Herkunft (ursprünglich in Norddeutschland beheimatet, Engern).
Gräberfunde von Hespecke bei Grevenbrück
Sachsenkriege unter Karl dem Großen
Bildung von Missionssprengeln in der neuen fränkischen Provinz Sachsen. Südwestfalen wird wohl schon jetzt dem Kölner Kirchensprengel zugewiesen. Die religiöse Bindung nach Köln besteht bis 1821.
Das Bistum Köln wird zum Erzbistum erhoben.
Reichstag in Aachen: Einverleibung Sachsens in das karolingische Reich
Vermutlich wird auf konfisziertem sächsischen Besitz, auf einem nunmehr fränkischen Reichshof (Hypothese von Manfred Wolf) an der Kreuzung der Fernwege _Römerweg_ (Bonn/ Paderborn) und _Eisenstraße_ (Frankfurt/Siegen/Hagen/Dortmund) und im Mündungswinkel von Olpe und Bigge eine dem karolingischen Haus- und Reichsheiligen Martinus geweihte Eigenkirche des (fränkischen) Hofinhabers gegründet.
Der Name Olpe („Ol-apa“) bezeichnet ursprünglich einen ‘Bach im feuchten Wiesengrund’.
Intensive Rodungen – die südsauerländischen -inghausen Orte entstehen.
Erste Bodenfunde aus dem Olper Raum lassen sich datieren: Scherben- und Schlacken (Eisengewinnung und -verarbeitung) in der Wüstung Kimickerberg, Münzfund in Dahl (nach 1005).
Umwandlung der Wallburg auf dem Oedingerberg in ein adeliges Damenstift
Das Patronatsrecht über die Olper Kirche wird dem Stift St. Severin in Köln übertragen (1233 nachweisbar). Das Präsenta-tionsrecht geht später an Magistrat und Gemeinde der Stadt Olpe über.
Eisenerzeugung in Waldschmieden/Rennfeuerhütten
1180 Reichsversammlung zu Gelnhausen: Ächtung Heinrichs des Löwen und Teilung des Herzogtums Sachsen. Herzog in Westfalen und Engern, d.h. über Westfalen südlich der Lippe, wird der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg.
Das Mirakelbuch von St. Anno in Siegburg berichtet über die Heilung eines Jungen in einem Dorf namens Olpe (ob Olpe im Sauerland, ist nicht gesichert).
Bau des romanischen Turms der St. Cyriacus-Kirche in Rhode (adelige Eigenkirche der Zeit nach 1100 ?) – das älteste erhaltene Bauwerk auf heutigem Olper Stadtgebiet
Olpe wird erstmals urkundlich erwähnt – der Dechant (des Dekanates Attendorn), Albertus in Olpe („Olepe“), wird genannt.
Erhebung Attendorns zur Stadt – wahrscheinlicher Bau der kölnischen Burg Schnellenberg zum Schutz der Stadt
Vergleich zwischen Propst und Dechant des Stifts St. Severin in Köln: Die Besetzung der Pfarrstelle zu Olpe soll beim Propst liegen.
Gräfin Mechthild von Sayn gründet mit ihrem Mann Graf Heinrich III. von Sayn das Zisterzienserinnenkloster Drols-hagen (ursprünglich pfalzgräflicher Besitz ?).
Erzbischof Konrad von Hochstaden erwirbt Burg und Herrschaft Waldenburg bei Attendorn von der Witwe Gräfin Mechthild von Sayn (ursprünglich pfalzgräflicher Besitz ?). Olpe kommt durch diesen Verkauf möglicherweise ebenfalls an das Erzstift Köln (Hypothese von Manfred Wolf) und bleibt weiterhin beim jetzt kölnischen Amt Waldenburg.
Schlacht bei Worringen
Der Kölner Erzbischof Heinrich II. Graf von Virneburg verleiht dem durch Feinde des Stifts mit Raub und Brand heimge-suchten Dorf Olpe, das wie die Kirche auf dem Hof Olpe entstanden ist, die Stadtrechte (Attendorner und damit Soester Stadtrecht). Befestigungsrecht - Stützpunkt gegen die Grafen von der Mark. Stadtpatron wird der Kirchenpatron St. Martinus (im Stadtsiegel seit 1360 nachweisbar). Auf dem Rest des landesherrlichen Hofes in Olpe, auf der _Küchenstätte_, befindet sich im 14. Jahrhundert vermutlich ein Burglehen der Waldenburger Burgmannenfamilie von Drols-hagen. Im 17./18. Jahrhundert steht hier das Haus des kurfürstlichen Richters.
Erzbischof Heinrich II. verleiht der Stadt Olpe das Recht, Pers-onen beiderlei Geschlechts zu Bürgern aufzunehmen, gleichgültig aus welchem Stand und unter welchen Umständen sie kommen.
Ersterwähnung der Mark Griesemert
Erwähnungen einer Ministerialenfamilie von Eppenbracht (Stammsitz Eppenberg südlich Sondern)
Erzbischof Walram bestätigt die Stadtrechte.
Ersterwähnung von Tecklinghausen
Die Pest (Beulenpest) erreicht Westfalen.
Ersterwähnung von Oberveischede (Kirchspiel Helden)
Ersterwähnung von Ronnewinkel
Ersterwähnung von Rosenthal, Lütringhausen und der später aufgegebenen Siedlungen Alemicke und Kimicke
Hunolt von Hillewordinchusen verspricht Bürgermeister, Rat und Bürgern zu Olpe, ihnen in Zukunft keinen Schaden mehr zufügen zu wollen.
Cuno von Falkenstein, Koadjutor bzw. Administrator der Kölner Kirche, bestätigt die Stadtrechte.
Die Stadt Olpe leistet beim Erwerb der Grafschaft Arnsberg durch Kurköln einen finanziellen Beitrag.
Erzbischof Friedrich III. gewährt der von Brand zerstörten Stadt Olpe zur Förderung des Wiederaufbaus gewisse Freiheiten. Vermutlicher Beginn des Baus von Stadtmauern und Stadttürmen
Ersterwähnung von Kirchesohl
Ersterwähnung von Altenkleusheim (=Kleusheim; -heim-Orte entstanden wohl bereits im 8./9. Jh.), Rhonard und Stachelau
Ersterwähnung von Rhode
Ersterwähnung von Günsen
Ersterwähnung von Rehringhausen und Saßmicke
Ersterwähnung von Rüblinghausen
Schutzbündnis des Erzbischofs Dietrich von Köln und der Städte Soest, Attendorn, Olpe, Werl, Menden, Balve und Recklinghausen einerseits sowie des Junkers Gerhard von Kleve, Grafen von der Mark, und der Städte Hamm, Unna, Kamen, Neustadt, Iserlohn, Breckerfeld, Neuenrade und Bochum andererseits
Die erste Erblandvereinigung der westfälischen Stände (Ritterschaft und Städte) zum wechselseitigen Schutz wird unter Teilnahme der Stadt Olpe errichtet.
Erste urkundliche Erwähnung der Kirche in Rhode
Erzbischof Dietrich II. erobert während der Soester Fehde die märkisch-klevische Burg Bilstein unter Mitwirkung der Städte Attendorn, Olpe und Drolshagen und gliedert die Herrschaft ins Herzogtum Westfalen ein. Bilstein wird Sitz des südlichen Quartiers des Herzogtums Westfalen, bestehend aus den Ämtern Bilstein, Fredeburg und Waldenburg (hier Olpe). Seitdem gehört das gesamte Gebiet des heutigen Kreises Olpe zum Herzogtum Westfalen des Kurfürstentums Köln.
Erzbischof Dietrich II. verpfändet an Bürgermeister und Rat zu Olpe die als „Schoß“ bezeichnete jährliche Abgabe der Stadt an den Landesherrn (wohl Entgelt für die Selbstverwaltung der Stadt).
Ersterwähnung von Hammerschmieden, deren Inhaber zugleich Olper Bürger sind. Fabrikation von Halbfabrikaten (Bleche und Blechwaren, Pfannenscheiben und Pfannen), Eisen- und Kupferkessel im Olper Raum.
Schwindende Bedeutung Attendorns als Zentrum des Fernhandels im südlichen Sauerland
Erwähnung von Freistühlen bei der Stadt Olpe
Verbundbrief von Ritterschaft und Städten des Amtes Waldenburg – Attendorn, Olpe und Freiheit Drolshagen –, ungeteilt zusammenzubleiben und zur Kölner Kirche zu halten (Erneuerung 1480)
Erblandvereinigung zwischen Erzbischof Ruprecht und den Landständen
Ersterwähnung von Dahl
Die Freiheit Drolshagen wird zur Stadt erhoben und mit Olper Stadtrecht bewidmet.
Erzbischof Hermann IV. bestätigt die Stadtrechte.
Der Geistliche und Mäzen Johann Bergmann von Olpe (ca. 1460-1531/32) gibt in Basel die Moralsatire _Das Narrenschiff_ von Sebastian Brant heraus (= 1. Bestseller).
Die Stadt Olpe hat vermutlich ca. 400 Einwohner.
Die Kreuzkapelle an der Bigge wird erstmals erwähnt.
Ersterwähnung des neben der Kreuzkapelle gelegenen städtischen Armenhauses
Die Stadt Olpe erhält das Recht, Wegegeld zu erheben.
Erzbischof Philipp II. bestätigt die Stadtrechte.
„Thesenanschlag“ Martin Luthers in Wittenberg – Beginn der Reformation in Deutschland
Stiftung der Vikarie „ad sanctam crucem et sanctum Sebastianum“ in der Olper Pfarrkirche
Erster Nachweis der Olper Schützengesellschaft (laut Zeugen-verhör von 1561)
Wiederaufbau des durch Brand zerstörten Kirchturms in Olpe
Ersterwähnung von Thieringhausen
Ca. 200 Schatzpflichtige leben innerhalb der heutigen Stadt-grenzen (ohne Stadt) = ca. 1100 Landbewohner.
Einführung des römischen Rechts im Erzstift Köln durch ein Landrecht
Reformationsversuch durch Erzbischof Hermann von Wied
Trienter Konzil
Adolf III., Administrator der Kölner Kirche, bestätigt die Stadt-rechte.
Beginn des Kupferbergbaus in der Rhonard. Die Kupferhütte in Stachelau wird 1597 genannt.
Olpe gehört als „zugewandte Stadt“ über Attendorn dem Hansebund an.
Ersterwähnung der beiden Höfe Fahlenscheid
Augsburger Religionsfrieden („Cuius regio, eius religio“)
Erzbischof Anton bestätigt die Stadtrechte.
Erzbischof Johann Gebhard I. bestätigt die Stadtrechte.
Erzbischof Friederich IV. bestätigt die Stadtrechte.
Spanisch-Niederländischer Krieg
Erlaß einer Satzung für die Schmiedezunft (Kessel- und Pfannenschmiede) in der Stadt Olpe (1629 revidiert bzw. erneuert)
Teilung des Gemeindewaldes Griesemert zwischen der Stadt Olpe und den übrigen Markgenossen
Ersterwähnung der unteren Stadtmühle (setzt wohl schon die obere Stadtmühle voraus)
Freischießen der Schützengesellschaften Siegen, Attendorn, Drolshagen, Wenden, Meinerzhagen, Valbert und Rhode in Olpe
Kölnischer Krieg
„Truchsessische Wirren“ – Reformationsversuch durch Erzbischof Gebhard Truchseß von Waldburg – Olpe wird 1583 durch Truppen des Erzbischofs besetzt und gebrandschatzt.
Erzbischof Ernst von Bayern erläßt einen restriktiven Rezeß über die Jurisdiktion der Stadt Olpe. Die Stadt verliert wegen ihrer Unterstützung für den abgesetzten Erzbischof Gebhard Truchseß von Waldburg zeitweise alte Privilegien.
Zurückerlangung des Rechtes, Wochenmärkte abzuhalten
Im Gerichtsbezirk Olpe sind Hexenprozesse nachweisbar.
Ludwig von Stockhausen wird Richter der vereinigten kurfürstlichen Gerichte Olpe, Drolshagen und Wenden. Das Richteramt wird in der Familie von Stockhausen nahezu erblich.
Entmachtung des Erzbischofs Ernst – Einsetzung seines Neffen Ferdinand von Bayern als Koadjutor (1612-1650 Erzbischof) – Fortsetzung der Rekatholisierung im Herzogtum Westfalen
Die Pest wütet in Olpe (ebenfalls 1614, 1635/37, 1665/66).
Erzbischof Ernst besucht das Kupfererzbergwerk Rhonard.
Erzbischof Ernst verleiht der Stadt Olpe das Recht, jährlich drei Jahrmärkte abzuhalten.
Bau einer hölzernen Wasserleitung von der Hakemicke in die Stadt Olpe
Ersterwähnung eines Lehrers in der Stadt Olpe (Schule „Auf der Mauer“)
Gründung der Kreuzbruderschaft
Dreißigjähriger Krieg – im Sauerland auch „Schwedenkrieg“ genannt
Die Filiale Rhode wird von der Olper Mutterkirche abgepfarrt und selbständige Pfarrei.
Der schwedische Obrist Wolff-Henrich von Baudissin erobert Olpe.
Die ganze Stadt Olpe samt Kirche – mit Ausnahme der Vorstadt Felmicke – fällt einem Brand zum Opfer. Die Unterste Vorstadt zwischen Bigge und Stadtmauer, wo der Brand durch die Unachtsamkeit der Schmiede entstanden ist, wird nicht wiederaufgebaut.
Am Ende des Dreißigjährigen Krieges ist die Bevölkerung in der Stadt Olpe um ein Drittel zurückgegangen (jetzt ca. 400 Einwohner in 106 Haushaltungen).
Erzbischof Maximilian Heinrich bestätigt die Stadtrechte.
Streit der Stadt Olpe mit dem Drosten zu Bilstein um die städtischen Privilegien. Erlaß einer neuen Jurisdiktional- und Polizeiordnung 1665
Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Stadt Olpe legen das Agatha-Gelübde zur Abwendung von Feuersbrünsten ab.
Die erste Schule außerhalb der Stadt Olpe entsteht im Kirchspiel Rhode. Weitere Schulen in anderen Dörfern folgen.
Erlaß einer Bergordnung für Kurköln: Das Breitschmiedeamt der Gerichte Olpe, Drolshagen und Wenden wird eingerichtet. Um Olpe gibt es mehrere Eisen- und Kupfererzbergwerke.
Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Stadt Olpe legen das Rochus-Gelübde zur Abwendung von Pest ab. Bau der Rochus-Kapelle 1667-1676
Brände im Weierhohl
Olpe ist Sitz eines Unterbergamts (bis 1811).
Pfälzischer Erbfolgekrieg
Brand in der Felmicke
Für die Stadt Olpe wird erstmals ein Gesangbuch herausgegeben (weitere Auflagen 1704, 1719, 1793).
Die letzten Hinrichtungen von „Hexen“ finden statt.
Erzbischof Joseph Clemens erläßt eine neue Ratsordnung für die Stadt Olpe.
Stiftung eines Seelsorge-Benefiziums in Neuenkleusheim (eine St. Georg-Kapelle besteht wahrscheinlich seit ca. 1500)
Die Gerberzunft, der auch die Schuster und Sattler angehören, ist nachweisbar.
Spanischer Erbfolgekrieg
Zum ersten Mal passiert die Post Olpe.
Kleusheim (Altenkleusheim, Neuenkleusheim, Rehringhausen) wird von der Mutterkirche in Olpe abgepfarrt und selbstständige Pfarrei.
Olpe zählt ca. 300 Haushalte mit ca. 1100 Einwohnern.
Der Wallone Reniér Roidkin zeichnet im Auftrag des Kölner Erzbischofs Clemens August die Stadt Olpe aus zwei Richtungen – die ältesten bekannten Stadtansichten.
Auswanderungswellen ins österreichische, seit 1778 ungarische Banat (1. und 2. Schwabenzug)
Bürgermeister und Rat erlassen Statuten bzw. eine Satzung für die Junggesellen-Schützen-Kompanie in der Stadt Olpe.
Bau des noch bestehenden Kirchturms in Neuenkleusheim
Bildung der Schneiderzunft
Pfarrer Adam Heinrich Roberti gibt ein neues Gesangbuch für die Stadt Olpe heraus (Neuauflage 1804).
Neubau der Kreuzkapelle (Einweihung 1753)
45 % aller Männer der Stadt Olpe sind im Metallgewerbe beschäftigt.
Stiftung des Rochus-Benefiziums durch Vikar Petrus Ludovici: Der Inhaber ist auf Verlangen des Magistrats zur Abhaltung von Latein- und Rechenunterricht verpflichtet (Grundlage für das höhere Bildungswesen in Olpe).
Gründung einer „privilegierten Apotheke“ in Olpe (später Adler-Apotheke genannt – besteht bis 1996)
Aufhebung der Junggesellen-Schützen-Kompanie nach Ausschreitungen
Nachweis der Olper Hütte im Dohm
Siebenjähriger Krieg
Olpe zahlt 4000 Taler an Kriegssteuern.
Olpe ist wegen der Besetzung Arnsbergs durch die verbündeten Franzosen zeitweilig Sitz der dortigen kurfürstlichen Regierung.
Erlaß einer Schulordnung für die Schulen der Stadt Olpe
In Festungshaft stirbt der „Märtyrer von St. Julian“ (bei Lissabon), der Indio-Missionar Rötger Hundt SJ (* Olpe 1711).
Ankauf des „Osterseifens“ durch die Stadt
Fast jede sechste Familie in den drei Olper Kirchspielen (ohne Stadtgebiet) lebt vom Hammergewerbe.
In der Stadt Olpe leben 1354 Personen in 263 Häusern.
Der Jude Moses Abraham läßt sich in Neuenkleusheim nieder – der Anfang einer kleinen Judengemeinde.
Bau der Holland-Frankfurt-Chaussee von der nassauischen Grenze bis Olpe
Französische Revolution
Erzbischof Maximilian Franz erläßt eine neue Ratsordnung für die Stadt Olpe.
Koalitionskriege (1792-1797, 1799-1802, 1805-1807) gegen das revolutionäre Frankreich
Die Franzosen besetzen das linke Rheinufer – die weltliche Herrschaft des Kölner Erzbischofs ist auf das in Westfalen gelegene Gebiet des Erzbistums beschränkt.
Die Stadt Olpe wird durch eine Feuersbrunst nahezu vernichtet (ca. 240 Häuser = 83 ). Der Neuaufbau geschieht nach den Plänen des kurfürstlichen Baumeisters Hofkammerrat Johann Adam Stahl. Der mittelalterliche Grundriß wird zugunsten einer _Reißbrett-Stadt_ weitgehend aufgegeben.
Nach einer dem Sonderfrieden zu Basel (1795) zwischen Preußen und Frankreich folgenden Regelung bleibt der südlich der als Demarkationslinie geltenden Ruhr gelegene Teil des Herzogtums Westfalen weiterhin Kriegsgebiet.
Plünderung der Stadt Olpe durch Truppen der französischen Observationsarmee
Erzbischof Maximilian Franz erläßt eine neue Ratsordnung für die Stadt Olpe.
Friede zu Lunéville zwischen Österreich zugleich für das Reich und Frankreich – Frankreich erhält das linke Rheinufer.
Besitznahme des Herzogtums Westfalen durch hessen-darmstädtische Truppen
Reichsdeputationshauptschluß. Säkularisation, Aufhebung des Kurstaates Köln. Olpe fällt an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (seit 1806 Großherzogtum).
Beginn tiefgreifender Reformen
Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
Aufhebung der landständischen Verfassung im Herzogtum Westfalen
Anlegung des Friedhofs bei der Kreuzkapelle – Begräbnisse an der Olper Kirche erfolgen noch bis 1808.
Bildung des Justizamtes Olpe aus den ehemaligen vereinigten Gerichten Olpe-Drolshagen-Wenden mit Sitz in Olpe – auch Verwaltungsbehörde bis 1817
Das Dorf Oberneger und der Ort Haardt – bisher zum Amt Bilstein, aber kirchlich zu Rhode gehörig – werden mit dem Amt Olpe vereinigt. Oberveischede, seit 1807 vom Amt Bilstein getrennt und mit dem Kirchspiel Helden dem Amt Attendorn zugeschlagen, wird dem Amt Bilstein zurückgegeben.
Einführung der Schultheißverfassung in den hessischen Landgemeinden. Bildung der Schultheißbezirke Rüblinghausen, Lütringhausen, Saßmicke, Thieringhausen, Alten- und Neuenkleusheim, Rehringhausen, Rhode, Eichhagen und Oberneger. Rosenthal und Ronnewinkel werden dem Schultheißbezirk Frenkhausen im Kirchspiel Drolshagen zugeteilt (bis 1826).
Brand des Gerberviertels Weierhohl
Erlaß einer Forst-Verordnung für das Amt Olpe
Erlaß der Schultheißordnung für die Stadt Olpe: Aufhebung der Ratsverfassung – die Stadt verliert die seit Jahrhunderten bestehenden Rechte. Beseitigung der mittelalterlichen Trennung zwischen Stadt und Land zugunsten eines neuen einheitlich organisierten Kommunaltyps. An die Stelle des Bürgermeisters tritt ein Stadtschultheiß (Staatsbeamter).
Das Bergamt Olpe wird mit dem Briloner Amt zusammen nach Eslohe verlegt.
Aufhebung der mittelalterlichen Zunftordnung
Befreiungskriege gegen Napoleon
Gelübde der Rüblinghauser, die Festtage ihrer „Ortspatrone“ Leonardus und Matthias feierlich zu begehen und zu fasten (die sogenannten „Schmachttage“)
Der auf dem Wiener Kongreß 1815 beschlossene Anschluß des Herzogtums Westfalen an Preußen wird vollzogen. Olpe gehört seither dem neu gebildeten Regierungsbezirk Arnsberg in der ebenfalls neu geschaffenen Provinz Westfalen an.
Hungerkrise durch Mißernten in weiten Teilen Europas
Bildung des Kreises Bilstein aus den in hessischer Zeit geschaffenen Justizämtern Attendorn, Bilstein und Olpe. Sitz des Landratsamts ist Bilstein, erster Landrat Caspar F. J. Freusberg.
Auf heutigem Stadtgebiet leben 4321 Einwohner (1601 in der Stadt, 2720 auf dem Land).
Der Kreis Bilstein wird in Kreis Olpe umbenannt: Olpe wird Kreisstadt und Sitz des Landratsamts.
Die Bulle „De salute animarum“ weist das ehemalige kurkölnische Sauerland dem Bistum Paderborn zu.
Kauf des Weberschen Hauses in der Westfälischen Straße als neues Rathaus
Kauf des von Fürstenbergschen Hauses in der Frankfurter Straße durch Landrat Caspar F. J. Freusberg als neues Landratsamt (1887–1963 Eigentum des Kreises)
Auflösung der Schultheißbezirke: Errichtung der Bürgermeisterei Olpe, bestehend aus der Stadt Olpe und den Landgemeinden des ehemaligen Gerichts Olpe, den ländlichen Teilen des Kirchspiels Olpe sowie den Kirchspielen Kleusheim und Rhode. Die Stadt stellt keine eigenständige Verwaltungseinheit mehr dar.
Das Langhaus der Kirche in Neuenkleusheim wird durch einen breiterer Saalbau ersetzt.
Neubau der Rhoder Kirche – der Turm aus dem 12./13. Jh. bleibt erhalten.
Gründung des St. Sebastianus-Schützenvereins in der Stadt Olpe – Auflösung der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Ankauf des Schützenplatzes auf dem Imberg ("Ümmerig")
Friedrich Harkort, Pionier der Industrialisierung, Politiker und Sozialreformer, nimmt die Rüblinghauser Hütte (von ihm Henriettenhütte genannt) in Betrieb, verliert sie aber schon 1834 im Zuge geschäftlicher Mißerfolge. Daneben bestehen bei Olpe noch die Olper und die Stachelauer Hütte.
Vollendung der Minden-Koblenzer Straße im Raum Olpe
Errichtung der Rektoratsschule aus Mitteln der Stadt und des Rochus-Benefiziums
Auswanderungen nach Amerika
Ersterwähnung von Friedrichsthal (benannt nach Friedrich Frahne, Inhaber der dortigen Papiermühle)
Kölner Wirren
Der aus Steinau/Schlesien gebürtige Buchdrucker Carl Ferdinand Daemisch richtet eine erste Druckerei in Olpe ein (bis 1837) – Herausgabe eines Wochenblatts für den Kreis Olpe 1837
Auflösung des preußischen Justizamts Olpe. Es entsteht das Stadt- und Landgericht Olpe, 1849 das Kreisgericht.
Mit dem Walzwerk in Niederstenhammer gründen die Unternehmer Hundt, Fuchsius und Sondermann das erste modernen Typs in Olpe.
Gründung des „Olper Kreis-Blatts“ durch den aus Berlin gebürtigen Buchdrucker Theodor Mietens (seit 1874 „Olper Intelligenz-Blatt“, seit 1876 „Sauerländisches Volksblatt“ genannt – mit Unterbrechungen erschienen bis einschließlich 1979)
Der Buchbinder Franz Xaver Ruegenberg richtet in Olpe eine Leihbibliothek ein – 1848 auch eine Buchhandlung. 1849 übernimmt er das weiterhin bis 1895 bei Mietens/Alt gedruckte „Olper Kreis-Blatt“.
Gründung der ersten Sparkasse im Kreis Olpe, der Städtischen Sparkasse Olpe
Gründung der evangelischen Kirchengemeinde (Mitbegründer: Buchdrucker Theodor Mietens, Gewerke Heinrich Kreutz und Gerichtsrat Heinrich Lyncker)
Beseitigung der hessischen Schultheißverfassung durch Einführung der modifizierten Westfälischen Landgemeindeordnung mit Bildung des Amtes Olpe, bestehend aus der Stadt Olpe, den Landgemeinden des Kirchspiels Olpe sowie den Kirchspielen Kleusheim und Rhode
„Hungerjahr“- strenger Winter
Bau der Altenhagen-Siegener-Straße im Raum Olpe
Kauf eines Hauses in der Frankfurter Straße als evangelisches Pfarrhaus mit Betsaal
Die seit 1845 bestehende evangelische Privatschule wird eine öffentliche evangelische Volksschule (1877 aufgelöst, 1887 neu eingerichtet).
Märzrevolution: Bildung einer Bürgerwehr in Olpe – schwarz-rot-goldene Fahnen
Hubert Ruegenberg setzt in Olpe erstmals das Puddelverfahren ein.
Einführung der neuen, erstmals in Preußen parlamentarisch verabschiedeten Gemeindeordnung (Revolutions-Kommunalverfassung) in Olpe – aufgehoben 1853
Eröffnung einer Handwerker-Sonderschule (bis 1872, 1894 wiedereröffnet)
Gründung des St.-Martinus-Hospitals. Die Vinzentinerinnen werden 1900 von den Olper Franziskanerinnen abgelöst.
Verleihung der Westfälischen Städteordnung von 1856 an die Stadt Olpe.
Die Stadt scheidet 1858 aus dem Amtsverband aus – Stadt und Amt (=Gemeinden Olpe-Land, Kleusheim und Rhode) werden nun in Personalunion vom Bürgermeister der Stadt geleitet.
Einweihung der neuen Volksschule am Markt – vorher befand sich die Schule „Auf der Mauer“/Ecke Kirchgasse.
Umwandlung der Rektoratsschule in die Höhere Stadtschule
Gründung der Genossenschaft der Armen Franziskanerinnen durch Maria Theresia (geb. Aline) Bonzel (1830-1905)
Eröffnung der Ruhr-Sieg-Eisenbahn, die – an Olpe vorbei – nur den Ostteil des Kreises durchschneidet. Ende des traditionellen Gewerbes: wirtschaftlicher Niedergang der Bergwerks-betriebe, Olper Hütten und eisen- und stahlverarbeitenden Betriebe
Olpe erhält eine Telegraphenstation.
Krieg Preußens gegen Österreich
Gründung einer Höheren Töchterschule im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Olpe (1876 geschlossen)
Deutsch-Französischer Krieg
Gründung des Deutschen Reiches
Schließung der letzten Eisenhütte auf Olper Stadtgebiet, der Olper Hütte des Gewerken Heinrich Kreutz im Dohm
Kulturkampf
Anlegung des evangelischen Friedhofs in der Bergstraße
Gründung eines „politischen Vereins“ (Zentrum ?) in Olpe
Eröffnung des Olper Bahnhofs und der Bahnstrecke nach Attendorn/Finnentrop
Das Olper Armenhaus bei der Kreuzkapelle brennt ab und wird nicht wieder aufgebaut.
Eröffnung der Bahnstrecke Olpe-Rothemühle
Gründung der Rheinisch-Westfälische Kupferwerke AG, hervorgegangen aus dem Dreifördener Hammer der Familie Hesse. Die erste Aktiengesellschaft mit Sitz in Olpe hat nationale Bedeutung.
Dr. med. Gottfried Ruegenberg (1808-1892) erhält das Ehrenbürgerrecht der Stadt Olpe.
Die Allgemeine Ortskrankenkasse Olpe wird gegründet.
Bau einer zentralen Wasserversorgung in der Stadt Olpe mit Hausanschlüssen
Erstes elektrisches Licht brennt in der Gerberei Theodor Lütticke.
Ende des Olper Bergbaus: Die letzten Gruben St. Georgius und Vereinigte Rhonard stellen ihre Betriebe ein.
Ein Sparkassenskandal mit Veruntreuungen von einer halben Million Mark sorgt für Aufsehen.
Der spätere Schriftsteller Adolf von Hatzfeld († 1957) wird in Olpe geboren.
Neugründung der Höheren Töchterschule (St. Franziskus-Schule)
Eröffnung des neuen Postamts in der Martinstraße
Das erste öffentliche Schwimmbad wird in Olpe eröffnet, das „Wilhelmsbad“in der Günse.
Neubau des Mutterhauses der Franziskanerinnen in der Franziskanerstraße, des Noviziats 1906
Bau der Höheren Stadtschule „In der Wüste“
Bau des Gebäudes der Spezialkommission in der Westfälischen Straße
Preußisches Gesetz zur Regelung der Forstverhältnisse im ehemaligen Justizamt Olpe
Bau der evangelischen Kirche
Gründung der Freiwilligen Bürger-Feuerwehr Olpe
Olpe geht ans Telefonnetz.
Dr. med. et chirurg. Wilhelm Fuchsius (1822 – 1903) erhält das Ehrenbürgerrecht der Stadt Olpe.
Kreisgerichtsrat a.D. Caspar Freusberg (1809 – 1900) erhält das Ehrenbürgerrecht der Stadt Olpe.
Bau eines neuen evangelischen Schulhauses
Die seit 1857 bestehende Personalunion der Verwaltungsspitze des Amtes und der Stadt Olpe endet. Das Amt erhält einen eigenen Amtmann.
Bau eines Messing- und Bronze-Walzwerks der Gebr. Kemper am Standort der früheren Rüblinghauser Hütte
Gründung der Metallwerke Gustav Imhäuser
Trennung der Standesamtsbezirke von Stadt und Amt Olpe
Beschluß eines Stadtbauplanes
Anlegung des katholischen Friedhofs an der Rochus-Kapelle
Eröffnung der Bahnstrecke von Olpe nach Bergneustadt
Zum letzten Mal fährt der Postwagen aus Olpe ab
Tod von Theodor Lütticke, der die Gerberei seiner Familie zur größten und modernsten in Olpe ausgebaut hatte
Inbetriebnahme des Gaswerkes in der Bruchstraße – neue Straßenbeleuchtung
Auflösung der Posthalterei
Anpflanzung von Linden entlang den Olper Stadtstraßen – sie verleihen Olpe später den Beinamen „Stadt der 1000 Linden“.
Die Stadt kauft den späteren „Stadtwald Hardt“.
Neubau der Schützenhalle auf dem Imberg
Bau der Präparandie auf dem Gallenberg
Neubau der St. Martinus-Kirche nach Brandstiftung von 1907 (Architekt: Johannes Franziskus Klomp)
Errichtung des Städtischen Schlachthofes
Das neue Pumpwerk des kommunalen Wasserwerks wird in Betrieb genommen.
Moderner Kanalbau in der Stadt Olpe
Bau der Listertalsperre
Kaiser Wilhelm II. verleiht der Stadt Olpe ein neues Stadtwappen.
600-Jahrfeier der Stadt Olpe
Die Gewerken Josef Hundt (1836-1914) und Hugo Ruegenberg (1850-1920) erhalten das Ehrenbürgerrecht der Stadt Olpe.
Die Stadt erhält straßenweise neue Hausnummern (zuvor fortlaufend numeriert).
Bau des Lyzeums in der Franziskanerstraße
Das erste Kino wird in Olpe eröffnet („Kaiserhof-Cinema“).
Olpe erhält elektrischen Strom.
Bau des Amtsgerichts in der Westfälischen Straße
Elektrizität in Rhode (Neuenkleusheim erst 1925)
Bau des Lehrerseminars an der Imbergstraße
Erster Weltkrieg: Es fallen 242 Olper Männer (Olpe-Stadt 137, Olpe-Land 50, Kleusheim 23 und Rhode 32).
Bau des Pallottinerklosters im Osterseifen
Kaiser Wilhelm II. dankt ab – Deutschland wird Republik.
Tod des Sozialpolitikers Franz Hitze (* 1851 in Hanemicke)
wird die Franziskusschule Oberlyzeum, in dem 1930 zum ersten Mal die Reifeprüfung abgelegt wird.
werden die Rheinisch-Westfälischen Kupferwerke (hinter dem Olper Bahnhof) stillgelegt.
Stillegung der letzten Olper Gerberei im Weierhohl (Lütticke)
Zweiter Weltkrieg
Beschlagnahme des Pallottinerklosters durch die NSDAP
Schwere Luftangriffe auf die Stadt kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, Eroberung durch US-Truppen, Beginn des Wiederaufbaus
größtes Flächenwachstum der Stadt in zahlreichen Neubaugebieten rings um die historische Stadtmitte
wird die städtische Oberschule Gymnasium.
Schaffung des Kurkölner Platzes
Abpfarrung der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt von St. Martinus Olpe (Kirchenbau 1952/54)
Einweihung der Stadthalle
Bau der Gedenkstätte an der Stadtmauer im Weierhohl (Ewald Mataré, Düsseldorf)
Einstau der Biggetalsperre
Kommunale Neugliederung – das ehemalige Amt Olpe (die Gemeinden Kleusheim, Olpe-Land und Rhode) – sowie Oberveischede, Tecklinghausen, Fahlenscheid und Apoll-micke werden in die Stadt Olpe eingemeindet.
Freigabe der Autobahn A 45 Dortmund-Olpe-Frankfurt (Sauerlandlinie)
Eröffnung des Hallenfreibades (Freizeitbad seit 1989)
Freigabe der Autobahn A 4 Köln-Olpe (Autobahnkreuz Olpe-Süd)
Rathauseinweihung
Stillegung der Bahnstrecke Olpe-Dieringhausen, 1983 der Strecke Olpe-Freudenberg
Bau des Zentralen Omnibusbahnhofs
Errichtung des Pannenklöpperdenkmals auf dem Marktplatz (Karl-Heinz Klein, Düsseldorf)
Bau des Seniorenzentrums „Am Alten Lohhaus“ im Weierhohl
Renovierung des Alten Lyzeums, Einrichtung als Begegnungsstätte und Musikschule (seit 1991 auch Stadtarchiv)
Altstadtsanierung mit Umgestaltung des Marktplatzes, Renaturierung der Olpe, Sanierung des Weierhohls
Umbau/Modernisierung der Stadthalle
Umgestaltung des Kurkölner Platzes und Renovierung des angrenzenden Kirchplatzes mit der Kirche
Errichtung und Einweihung des Olper Geschichtsbrunnen auf dem Kurkölner Platz (Karl-Heinz Klein, Düsseldorf)
Bau des 1. Deutschen Kinderhospizes „Balthasar“ in Olpe
wird auf der neugestalteten Bleichewiese ein „Wäscherinnen-Brunnen“ (Anneliese Schmidt-Schöttler, Finnentrop) eingeweiht, eine Stiftung von Hedwig Viedebantt
Literatur:
Quellmalz, Heinz und Josef Wermert
Bibliographie Stadt Olpe 1648-2000. Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte und Landeskunde.
Hrsg.: Stadt Olpe/Stadtarchiv und Heimatverein für Olpe und Umgebung e.V. Olpe 2001.
(Quellen und Beiträge des Stadtarchivs Olpe 8).
Schöne, Manfred und Josef Wermert (Hrsg.)
Geschichtsbrunnen für die Stadt Olpe. Geschichtsbilder – Porträts – Wappen.
Hrsg. Im Auftrag der Stadt Olpe – Stadtarchiv – und des Heimatvereins für Olpe und Umgebung e.V. Olpe 1998.
(=Quellen und Beiträge des Stadtarchivs Olpe 7).
Wermert, Josef (Hrsg.)
Olpe. Geschichte von Stadt und Land.
Bd. 1: Von den Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.
Red.: Günther Becker, Josef Wermert und Manfred Wolf.
Hrsg. im Auftrag der Stadt Olpe. Olpe: Selbstvertrag der Stadt Olpe 2002.